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Award-Verleihung für die Teams der Powerboat P1 WM 2006
31.01.07
Mit einer feierlichen Zeremonie in der palastartigen Umgebung des Casina di Macchia Madama in Rom, wurden am Samstag, dem 27.01.07, die neuen Weltmeister gekürt und besondere Leistungen der Saison 2006 mit Awards geehrt.
Erfolg der Powerboat P1 basiert auf dem gelungenen Konzept
Der Promoter der Powerboat P1, Nathan Knight, sprach allen, insbesondere den Teams, seinen Dank aus, die mit ihrem Engagement den Erfolg der Powerboat P1 sichergestellt haben. Er beschrieb dabei die Anfänge in 2003 mit fünf Teams, wo sich jeder fragte, ob es überhaupt ein nächstes Rennen geben wird.
Doch die Powerboat P1 ließ sich nicht beirren und 2006 ging man bereits mit 18 fest eingeschriebenen Teams in die Saison. In nur vier Jahren wuchs die Powerboat P1 zu einer von den Herstellern akzeptierten Top Motorsport Serie heran. Als Gastsprecher gratulierte auch Raffaele Chiulli, der Präsident des U.I.M. Pleasure Navigation Komitees das für die Powerboat P1 zuständig ist. Er lobte den Erfolg des Powerboat P1 Konzeptes und wie gut die Serie weltweit angesehen ist. So betonte Chiulli, das sich die Promoter der Powerboat P1 darauf konzentriert haben eine starkes Sport- und Businessmodell zu entwickeln und damit dem Sport die dringend benötigte Stabilität gegeben. „Es ist erwähnenswert, dass der Powerboat P1 Titel erneut erst im letzten Rennen der Saison entschieden wurde. Die P1 Formel die entwickelt worden sind funktionieren, und zwar sehr gut.“ schloß Chiulli seine Rede.
„OSG Donzi“ und „ARPRO“ sind die Weltmeister 2006
Giancarlo Cangiano und Stefano Cola konnten 2006 bei ihrem dritten Anlauf endlich die WM-Krone in der Evolution Kategorie in Empfang nehmen. Mit einer konstanten Leistung während der gesamten Saison, fuhren sich Guiseppe Salvatori, Dario Longo und Maurizio diStasio fast unauffällig auf den zweiten Platz vor. Für Giovanni Carpitella und Mario Invernizzi in der „Kerakoll“ reichte es zum wiederholten Mal nicht für den Titelgewinn und das Team musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. In der SuperSport Kategorie sicherten sich drei Newcomer die Podiumsplätze.

Allen voran sicherte sich Jackie Hunt als erste Frau zusammen mit Navigator und Ehemann Mike Shelton in ihrer „ARPRO“ den WM-Titel vor der „Albatro“ von Claudio Giovi, Simone Cesati und Gianbattista Gabriele und der „Ocean Dragon“ von Martin Lai, Paul Williams und Mark Sansom. Weitere Awards wurden an den besten Throttleman, den besten Fahrer, den besten Navigator und den „Rookie of the Year“ verliehen. Während Throttleman (Giancarlo Cangiano) und Fahrer Award (Giovanni Carpitella) in die Evolution Kategorie gingen, heimsten in der SuperSport Kategorie Jackie Hunt (Rookie of the Year) und ihr Ehemann Mike Shelton (Navigator of the Year) die Preise ein.
Teams wählten Martin Lai zum „Pilot of the Year“
Der Gewinner des begehrten Preises „Pilot of the Year“ wird von den Teams selber gewählt. 2006 erhielt ihn Martin Lai vom Team Ocean Dragon Racing. In seiner ersten Saison in der P1 übertraf der aus China stammende und in England lebende Throttleman und Teameigner der „Ocean Dragon“ alle Erwartung bei weitem. Konstant landete er auf dem Podium und verlor erst im allerletzten Rennen den WM-Titel in der SuperSport Kategorie aufgrund eines Maschinenschadens. „Ich bin hocherfreut über den Preis, besonders weil der Preisträger von den Teams gewählt wird,“ kommentierte Martin Lai. „Wir sind immer auf Sieg gefahren und haben schließlich den dritten Platz erreicht. In einer so starken Meisterschaft ist das eine großartige Teamleistung. Ich bin sehr geehrt diesen Preis bekommen zu haben und hoffe, das wir einen Sponsor finden werden, damit wir 2007 wieder antreten können.“
Marco Pennesi wurde zum „Sportsperson of the Year“ gewählt
Den Preis als „Sportsperson of the Year“ bekam Marco Pennesi, der Eigner und Throttleman der „Fainplast“ vom Team Speedbuster, in Anerkennung seiner Entschlossenheit und seines Mutes nach dem Unfall der „Fainplast“ in Anzio. Das Boot hatte sich dort überschlagen und war gesunken. Marco Pennesi war unter Wasser eingeschlossen und konnte erst von einem der anwesenden Wasserschutzpolizisten befreit werden. Die „Fainplast“ benötigte danach eine umfangreiche Reparatur, besonders im Bereich der stark in Mitleidenschaft gezogenen Elektrik und Elektronik. Tag und Nacht arbeitete das Team daran und bekam die „Fainplast“ rechtzeitig zum German GP wieder fertig. Mit einem tollen dritten Platz meldete sich Marco Pennesi in Deutschland wieder zurück in die Meisterschaft.
Wenn die Feierlichkeiten und die Freude über die gewonnen Awards etwas abgeklungen sind, dann geht es bei den Teams mit den Vorbereitungen für die anstehende Saison weiter. Den Auftakt für die mit Sicherheit wieder sehr spannende und spektakuläre Saison 2007 macht der Grand Prix of Malta am 04. - 05.05.07.
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