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Outerlimits kommt mit OSS Weltmeisterteam nach Malta
27.04.07
Gleich zwei Rennboote schickt das Outerlimits Team an den Start. Während die neue SV40 am 05./06.05 bei dem Offshore Superseries Rennen (OSS) auf dem Lake Pickwick in den USA an den Start geht, wird das Weltmeisterboot von 2006 in Malta den Saisonauftakt zur Powerboat P1 Weltmeisterschaft in Europa bestreiten.
Joe Sgro und Bob Russel als Stützen des Outerlimits Teams
Das dem Outerlimits Team dabei nicht die Piloten ausgehen, dafür hat Firmenchef Mike Fiore gesorgt. Während die in der OSS eingesetzte SV40 von Throttleman Joe Sgro und dem neuen Fahrer des Teams, John Makepeace bewegt wird, sitzen Throttleman Mike Fiore und sein langjähriger Freund, Kunde und Fahrer Bob Russel in dem europäischen Boot. "Wir sind glücklicherweise in der Lage, gleich zwei Top-Piloten in unserem Team zu haben," sagte Mike Fiore. "Ich bin stolz und glücklich, immer mit einem von dem beiden, Joe oder Bob, in einem Boot fahren zu können." Zusammen mit Bob Russel hatte sich Mike Fiore 2002 seinen zweiten APBA PX Meistertitel in einer Outerlimits 42 GTX geholt.
Das jetzt in der Powerboat P1 eingesetzte Boot ist der OSS Vee Welt- und nationaler Champion 2006. Das Boot wurde eigens für die P1 umgerüstet. So wurde unter anderem das in den USA vorgeschriebene Sicherheitscockpit im oberen Bereich abgeschnitten.
Outerlimits wartet sehnsüchtig auf das erste P1 Rennen
"Wir sind begeistert über unser erstes Rennen in der Powerboat P1," sagte Fiori. "Wir haben eine Menge Zeit, Geld und Anstrengungen in dieses Team gesteckt um gegen die große Konkurrenz antreten zu können. Wir sind daher sehr glücklich, zwei solche "Kaliber" wie Joe und Bob mit zu den Rennen bringen zu können. Beide haben eine Menge Erfahrung und wir sind froh, ihre Flexibilität zu haben um diesen engen Terminkalender einhalten zu können." Bob Russel ist ein langjähriger Kunde von Outerlimits und hat jedes Modell besessen, das Outerlimits gebaut hat. Seine Erfahrungen mit Powerboat Rennen folgten nach Jahren bei Motocross und Rundstreckenrennen. Neben den beiden WM Titeln die er zusammen mit Mike Fiore in 2001 und 2002, gewann Russel den "King of the Hudson Speed Run" beim New York City Poker Run mit einer Outerlimits 42 GTX und erntete den Titel "Schnellstes V-Rumpfboot" auf dem Lake Ozarks. Mit dem gleichen Boot setze er 2003 den APRA Weltrekord für V-Rümpfe mit einer Geschwindigkeit von 147,61mph.
Wir freuen uns schon darauf, unsere Boote einem europäischen Publikum zu präsentieren, das Powerboat Rennen wirklich mag," meinte Mike Fiore. "Das wird eine geschäftige Saison." Nur noch wenige Tage bis zum Start des Auftakt Grand Prix der Powerboat P1 Saison 2007. Dann dürfen die Teams endlich zeigen, was sie können.
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Sun Lik Beer wird Sponsor des Ocean Dragon Teams
28.04.07
Sun Lik, Großbritanniens chinesisches Bier Nr. 1, hat am Donnerstag, dem 26.04.07, einen Sponsordeal für die Saison 2007 mit dem Powerboat P1 Team Ocean Dragon abgeschlossen.
Aus „Oceandragon“ wird 2007 „Sun Lik Beer“
Teameigner und Throttleman Martin Lai lag mit seiner Formula 382FasTech und den 8,2 Liter V8 Mercruiser Maschinen in der vergangen Saison immer weit vorne. Am Ende verhinderten diverse technische Schwierigkeiten jedoch eine bessere Platzierung als Rang drei. Dennoch eine hervorragende Leistung für das unter chinesischer Flagge fahrende Team aus Großbritannien. Nach einer anfangs glücklosen Sponsorensuche, die unter anderem auch über das Internetauktionshaus Ebay lief, konnte nun die Shepherd Neame Brauerei als Hauptsponsor für die Kampagne 2007 gewonnen werden.
Unter dem Namen „Sun Lik Beer“ wird das Team nun für eine der bekanntesten chinesischen Biere an den Start gehen. Die Shepherd Neame Brauerei in Faversham / Kent, eine der ältesten Brauereien in Großbritannien, braut das chinesische Pilsener Sun Lik in Lizenz und vermarktet es in Europa. „Es ist ein aufregender und dynamischer Sport und das Engagement dort passt zur Marke Sun Lik.“ erklärte Graeme Craig, der Marketing Direktor von Shepherd Neame. „Unser Engagement in einem Hi-Tech Sport wie Powerboat Racing zeigt beispielhaft unsere Stärke im Geschäft - die Verbindung von Tradition und Moderne. Nach dem Erfolg des Teams im vergangenen Jahr, wo sie gleich im ersten Anlauf auf dem dritten Platz der Meisterschaft landeten, sind wir nun sicher, das wir in dieser Saison dank Teameigner Martin Lai und dem Rest des Ocean Dragon Teams noch häufiger auf den Erfolg anstoßen können.“
Sun Lik ist kantonesisch für San Miguel
Der Markenname Sun Lik ist kantonesisch und heißt übersetzt San Miguel. Ein Bier, das den meisten Europäern wohl bekannt sein dürfte. Gegründet 1890 als La Fabrica de Cerveza de San Miguel in Südostasien wurde das San Miguel Bier später im Jahre 1914 nach Guam, Hongkong und Shanghai exportiert. Als Pionier in Asien etablierte San Miguel die erste Brauerei in Hongkong. San Miguel gehört heute zu den meistverkauften und beliebtesten Bieren weltweit, in Asien unter dem Namen Sun Lik. In Großbritannien wird Sun Lik Bier in Lizenz bei der Shepherd Neame Brauerei in Faversham / Kent gebraut und in Europa vermarktet. Zu haben ist Sun Lik vor allem in chinesischen und asiatischen Restaurants.
Sah es lange Zeit so aus, als wenn das Ocean Dragon Team nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen könnte, kann es nun mit dem neuen Sponsor an der Seite letztendlich doch losgehen. Na denn, viel Erfolg und Prost.
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Sunseeker und FPT verkünden Partnerschaft
01.05.07
Sunseeker enthüllte Ende April im National Maritime Museum im britischen Greenwich seine Sunseeker Challenger mit den neuen FPT Maschinen. Die Sunseeker Sales Group bringt mit der strategischen Partnerschaft mit Fiat Powertrain Technologies, FPT, Powerboat Racing in einen neuen professionellen Level.
NEF 400 Turbodiesel für die Sunseeker Challenger
Die Zusammenarbeit zwischen der prestigeträchtigen britischen Bootsmarke und dem italienischen Motorenhersteller markiert einen entscheidenden Sprung für den Sport, der damit mit der Art von Zusammenarbeit wetteifert, wie er bislang nur in der Formel 1 vorkam. Die Partnerschaft mit FPT bietet einen hervorragenden Vorteil für das Sunseeker Sales Group Powerboat Team, das Team Sunseeker, bei dem Versuch sich den WM - Titel in der SuperSport Kategorie 2007 zu sichern. Das Boot, eine Sunseeker Challenger, die Rennversion der bewährten XS2000 von Sunseeker, wird mit zwei 5,9l FPT NEF 400 Turbodiesel Maschinen ausgerüstet, die eine konstante Leistung von 480PS bei 3000 U/min produzieren. 
Debüt der Partnerschaft Sunseeker und FPT in Malta
Ausgerüstet mit Qualitätskomponenten um Höchstleistung zu garantieren, bietet die aktuellste Entwicklung von FPT eine leichte Maschine in kompakter Bauform. Sie zeigt eine erstklassige Effizienz beim Kraftstoffverbrauch und mit dem Leistung-pro-Gewicht Verhältnis fordert sie geradezu höhere Geschwindigkeiten. Die sanfte Kraft, gepaart mit der außergewöhnlichen Drehmoment - Charakteristik und niedrigen Emissionswerten, macht aus der Maschine eine hervorragende Wahl für professionelles Powerboat Racing. Die Sunseeker Challenger mit ihren neuen Maschinen wird ihr Debüt in der SuperSport Kategorie beim ersten Rennen der Saison in Malta geben. Während der gesamten Saison wird FPT dem Team die volle technische Unterstützung geben und damit sicherstellen, dass das Team Sunseeker die besten Möglichkeiten bekommt, den P1 Titel zu holen.
Partnerschaft soll die Leistungsfähigkeit beider Unternehmen demonstrieren
Der Managing Director der Sunseeker Sales Group, Dominic Byrne, sagte: "Die Teilnahme in einer der weltweit besten Endurance Meisterschaften ist für uns sehr wichtig. Die P1 ist die am professionellste organisierte Powerboat Rennserie der Welt, wetteifernd mit der Formel 1, und bietet uns einen spektakulären Weg die wahren Qualitäten der Marke Sunseeker zu demonstrieren. Die signifikanten Verbesserungen der Sunseeker Challenger werden die Leistungsfähigkeit erweitern und unserem Team mit dem bestmöglichen ausstatten um damit um den begehrten Titel kämpfen zu können." Der Vorstandsvorsitzende von FPT, Alfredo Altavilla, kommentierte: "Auf der Linie der Strategie der Fiat Gruppe, nur erstklassige Partner für die Stärkung unseres weltweiten Netzwerkes auszusuchen, sind wir stolz darauf mit Sunseeker, einer der wichtigsten Bootswerften der Welt, zusammenzuarbeiten. Fiat Powertrain Technologie möchte seine Präsens in jedem Segment weiter untermauern, das beinhaltet auch die Maschinen für das Marine Segment. Fiat Powertrain Technologies stützt sich nicht nur auf eine lange Tradition von Powertrains für den Wassersport, sondern ist auch die richtige Lösung für das Bedürfnis einer hohe Geschwindigkeit und Haltbarkeit in einem exzellenten Rennboot."
Zusammenarbeit wie sonst nur in der Formel 1
Der Vize Präsident der Sales & Marketing Abteilung bei FPT, Natale Rigano, erläuterte die letzten Monate. "Wir haben in den letzen sechs Monaten hart mit dem Sunseeker Team zusammengearbeitet, um dieses Agreement zu entwickeln, das wir jetzt voller Stolz verkünden konnten. Wir werden Sunseeker mit unserer besten Maschinen unterstützen und damit zurück zum Wassersport kehren, wo FPT eine lange Tradition hat."
Auch der Commercial Direktor der Powerboat P1, Barry McGovern, zeigte sich über die Ankündigung begeistert: "Wir übernahmen 2002 die Aufgaben als Promoter über die World Endurance Championship, nannten sie in Powerboat P1 um und haben mittlerweile ein Sport- und Businessmodell entwickelt, das der Wassersport Industrie eine gut organisierte, anerkennenswerte und standhafte Plattform, auf der man seine Produkte weiterentwickeln und weltweit vorstellen kann. Die Ankündigung zwischen einer der anerkanntesten und prestigeträchtigsten Namen im Bootsbau und einem weltweiten Motorenhersteller, der wohl bekannt für seine Innovationen und Powertrain Technologien ist, ist eines der bestmöglichen Aushängeschilder für die Powerboat P1.
Mit der ersten Formel 1 mäßigen Verbindung, bringt es auch eine neue Dimension in unsere Meisterschaft, etwas, da sind wir uns sicher, was das Interesse der Wasser- und Motorsport Industrie auf sich ziehen wird."
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Fountain und Ilmor werden in der P1 starten
10.05.07
Eine der sensationellsten Meldungen zum Saisonstart der Powerboat P1 Weltmeisterschaft war in diesem Jahr, das Fountain Powerboats, einer der führenden Hersteller von Hochleistungspowerbooten, und Ilmor, einer der produktivsten und erfolgreichsten Motorhersteller, in der Meisterschaft 2007 an den Start gehen werden. "Wir betrachten uns selbst als echte Meisterschaftskonkurrenten," so Team Manager Chris Witty zu der Ankündigung.
Fountain Worldwide bildet das neue Team
Das neugebildete Team wird unter der Kontrolle von Fountain Worldwide, dem internationale Verkaufszweig des in North-Carolina ansässigen Unternehmens, und dem in Florida lebenden Präsidenten, dem siebenzwanzigjährigen Engländer Craig D. Wilson, laufen. Stationiert wird das Team in Fountains neuen britischen Verkaufslager in Bournemouth / Hampshire. Fountain Worldwide ist der exklusive Vertreiber für Fountain Powerboats außerhalb der USA und operiert international mit 16 Händlern in Skandinavien, Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Großbritannien.
Die internationalen Verkäufe von Fountain ist in den vergangen Jahren enorm angewachsen und hat einen von Sprung beim Umsatz von 3 Millionen Dollar in 2005 bis zu einem bereits projektierten Umsatz von 10 Millionen Dollar 2007 gemacht. Das war auch einer der Gründe, warum sich Fountain Worldwide dafür entschieden hat, in der Powerboat P1 zu starten.
Neubau auf Basis der erfolgreichen SuperVee Rümpfe von Fountain
Das 40´ Rennboot, das speziell für die in der P1 gültigen Leistung-pro-Gewicht Regeln der Evolution Kategorie aufgebaut wurde, ist eine Weiterentwicklung von Fountains erfolgreichen SuperVee Rümpfen, die 2005 und 2006 die nationalen US-Meisterschaften und den Weltmeistertitel der SuperVee 2005 gewonnen haben. Steve Lawrence, ehemaliger Crew Chief beim Victory Team in der Class 1, wird sich um das Boot kümmern und dabei die volle technische Unterstützung von Mark Wilson, dem ehemaligen Circuitracer und Gewinner der Harmsworth Trophy, erhalten. Als Antrieb werden Oberflächen Antriebe von Arneson bei der Fountain Lightning zum Einsatz kommen. "Wir haben uns die Struktur der P1 Regeln angeschaut, die die Teams dazu ermutigen mit Produkten auf Basis von Serienproduktion zu fahren, und wir haben gefühlt, das es eine Serie ist wo wir uns beteiligen müssen," sagte Wilson. "Das Interesse an der Powerboat P1 ist in den USA gewachsen, zum Teil auch durch die TV Ausstrahlungen hier und als Chris Witty mich auf der Miami Boat Show im Februar erreichte, begannen wir nach Wegen zu schauen, wie wir ein Team zusammenbekommen." Wilson wird in dem neuen Team die Aufgaben des Throttlemans übernehmen. Wer den Platz des Fahrers einnehmen wird steht bislang noch nicht fest. Gerüchte besagen, das es ebenfalls ein Engländer werden wird.
Chris Witty holte Ilmor mit ins Boot
Ebenfalls ein großer Coup für das erfahrene Team um Chris Witty war das Überreden von Illmor Marine, an dem Programm teilzunehmen. Witty hatte bereits für den Formel 1 und Indycar Maschinenexperten Illmor die marinisierte Version des 8,3 Liter V10 Motors aus der Dogde Viper in einem kleinen Testprogramm bei mehreren Rennen in den USA erfolgreich ausprobiert. Paul Ray, der britische Geschäftsführer von Ilmor´s Nordamerika Operationen, findet ähnliche Worte wie Wilson für den Grund des Engagements in der Powerboat P1. "Wir sind in diesem Geschäft, um Motoren zu verkaufen. Daher bietet das auf Serienproduktion basierende Format der P1 schon genügend Motivation für uns einzusteigen," sagte Ray.
V10 Maschine des Dogde Vipers sorgt für den Vortrieb
Die Fa. Ilmor Marine Engines in Plymouth/Michigan wurde 2004 ins Leben gerufen und ist ein Tochterunternehmen von Ilmor Engineering Inc., der international anerkannten Rennmotoren Manufaktur. Ilmor Marine bietet eine Reihe von Hochleistungsmotoren für den Wassersport an. Als Basis dient der 8,3 Liter V10 der Dogde Viper, der für die extreme Welt der High-Performance Powerboats umgebaut wurde. Die Leistung des V10 Saugmotors, das leichte Gewicht und das eindrucksvolle Drehmoment, alles ausreichend Pluspunkte für Ilmor, um das Potential als Hochleistungsmaschine anzuerkennen, das mittlerweile auch bei mit Erfolgen in den USA bewiesen worden ist. Der erste Ilmor V10 wurde 2004 verkauft und hatte rund 550PS. Die Maschine wurde bei vielen neuen Kunden ein Hit. Kurze Zeit später folgte die 625PS Variante mit einem ähnlichen Erfolg. Jetzt wurde eine 700PS Version aufgelegt. Für das P1 Rennboot plant das Team den Einsatz der 625PS Maschine um die Leistung-pro-Gewicht Regeln einhalten zu können. Der Motor hat einen einmaligen Sound und wird sicherlich den Beifall aller Powerboat Fans finden.
Das Team wird es allerdings nicht zum Saisonauftakt am 05/06. Mai nach Malta schaffen. Das Debüt der Fountain wird daher erst bei der zweiten Runde der Meisterschaft im italienischen Neapel, am 26/27. Mai erfolgen.
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Team „Outerlimits“ bereit für die P1 Weltmeisterschaft
08.05.07
Das einzige reine Werksteam aus den USA in der Powerboat P1 Weltmeisterschaft 2007, das Outerlimits Offshore Racing Team, hat seinen ersten Auftritt beim Maltese Grand Prix of the Sea erfolgreich absolviert.
„Outerlimits“ schon beim erstem Auftritt in der Spitzengruppe
Die „Outerlimits“ wurde beim Auftaktrennen in Malta von allen kritisch beäugt und gehörte definitiv zu den Booten, die am meisten Beachtung fanden. Schon beim ersten Rennen der Saison, dem Round-the-Island, konnten Mike Fiore und Joe Sgro einen kleinen Ausblick auf das geben, was noch kommt. Die „Outerlimits“ zog bei Wellenhöhen von gut fünf Metern den „alten Hasen“ der P1 schon nach wenigen Meilen Fahrt auf und davon. Erst ein mechanischer Defekt, die Wasserpumpe einer Maschine brach beim Aufprall auf eine Welle, bremste die Ami´s ein und das Team musste den ersten Ausfall hinnehmen. Dennoch war das Team zufrieden, da es prinzipiell nur ein kleiner Schaden gewesen war und das neue Boot die Erwartungen voll erfüllen konnte. Man hatte ganz klar beweisen können - Wir spielen vorne mit.
„Outerlimits“ beeindruckte in Malta mit erstem Podiumsplatz
Schon am nächsten Tag ließen Fiore und Sgro die „Outerlimits“ beim Time-Trial im Grand Harbour richtig fliegen und ließen am Ende die Konkurrenten hinter sich zurück. Damit stand das Team schon bei seinem ersten Grand Prix in Europa ganz oben auf dem Podium. „Wenn man bedenkt, wie viele amerikanische Boote in der Powerboat P1 fahren, so sind wir besonders stolz, die USA als komplettes Team in Europa präsentieren zu können,“ sagte Mike Fiore, der Gründer und Präsident von Outerlimits Powerboats. „Es gab eine Menge Sprüche über uns Amerikaner, das wir nicht bereit für die rauen Bedingungen in Europa sind. Aber Joe Sgro und ich sind am Atlantik aufgewachsen und haben keine Angst vor eine rauen See.“
„Outerlimits“ bereit für die Herausforderungen in Europa
Mit Joe Sgro als Fahrer und Mike Fiore als Throttleman ist das Outerlimits Team fest davon überzeugt, das die SV-40 bei alle Seegangsbedingungen in der Lage ist, ihre Leistung zu zeigen. „Wir haben bereits bei der letzten OSS Meisterschaft im vergangenen Jahr gezeigt, das es für uns ziemlich einfach ist auf ruhigen Gewässern zu siegen. Wir wissen aber auch, das unsere Outerlimits aber auch für raue Bedingungen geeignet ist,“ sagte Joe Sgro, der nach seinem Wechsel zum Outerlimits Team 2006 gleich die Nationale und Weltmeisterschaft der Offshore Super Series (OSS) in den USA geholt hatte und sich in der vergangenen Woche beim Auftakt der OSS Saison 2007 in Greers Ferry erneut gegen die Fountain Übermacht durchsetzen konnte. „Europa ist eine völlig neue Welt für uns. Wir freuen uns schon auf die neuen Teams und neue Rivalitäten,“ fügte er hinzu. „Wir haben einige der P1 Teams auf der Miami International Boat Show zu Beginn des Jahres getroffen und die Kameradschaft scheint sehr gut zu sein,“ meinte Fiore. „Wir wissen, dass alle Teams starke Teilnehmer sind und so wird es für uns alle eine große Herausforderung werden - egal ob Diesel und Benzinmotoren. Wir sind sehr glücklich, dass wir Mercury Racing als Partner haben und sie uns mit ihrem neuen EU662SCi Maschinen ausgestattet haben. Wir sind schon gegen einige der Boote bei Rennen in den USA gefahren und können nur sagen - Lasst sie kommen. Wir sind bereit.“
Auch wenn es nicht die erhoffte Punkte für die Meisterschaft gab, das „Outerlimits“ Team hinterließ in Malta schon mal einen guten Eindruck und man darf sicherlich mit weiteren Podiumsbesuchen des engagierten Werksteams aus Bristol / Richmond / USA erwarten.
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„Extremeboat.com“ nun endgültig die Nr. 1
25.05.07
Die „Extremeboat.com“, das Boot mit der „55“ als Startnummer ist die unbestrittene Nr. 1 in der SuperSport Kategorie. Ab dem Italian Grand Prix in Neapel werden die amtierenden Weltmeister die Nr.1 nun auch als Startnummer führen.
Startnummernwechsel vor allem aus organisatorischen Gründen
Der Wechsel der Startnummer hat mehrere Gründe. Einer der Hauptgründe war vor allem, das man die Teams der SuperSport Kategorie mit den Startnummern unter 50 und die Evolution Teams mit den Nummern ab 50 ausstatten wollte. Das soll vor allem die Unterscheidung der beiden Klassen für die Zuschauer erleichtern. Doch auch die amtierenden SuperSport Champions Jackie Hunt und Mike Shelton bauen auf den Wechsel. Bislang hatte das Team kein Glück bei den Rennen in Italien. 2006 wurden sie in Anzio disqualifiziert und später in Gallipolli fielen sie mit einem technischen Defekt aus. Die „Numero 1“ soll diese Pechsträhne nun beenden. „Wir waren bereits drauf und dran Knoblauch in unserem Boot aufhängen um das Unglück fernzuhalten. den Start. Wir hoffen nun, dass der Wechsel auf die Nummer „1“ denselben Effekt haben wird.“
Erfolg der „Extremeboat.com“ basiert auch auf der Ausrüstung
Das dass britische Ehepaar Jackie Hunt und Mike Shelton im vergangenen Jahr bereits in ihrer ersten Saison gleich den Titel holten und auch beim Auftakt Grand Prix der neuen Saison souverän das Feld der SuperSport Kategorie anführten, das liegt nach Meinung von Mike Shelton nicht nur an den Fahrkünsten seiner Frau, sondern auch an der Navigationsausrüstung der „Extremeboat.com“. „Wir haben das beste Netzwerk an GPS - Geräten und elektronischen Seekarten an Bord, das es im Moment gibt. Unser langjähriger Sponsor Garmin hat uns damit ausgerüstet. Unser Seekarte plottet nicht nur unseren Kurs, sondern wir können auch nach dem Rennen noch jeden Teil der Strecke, der Geschwindigkeiten und unsere Taktiken analysieren.“ Ein Garmin 3005c und ein 3006c arbeiten im Verbund an Bord der „Extremeboat.com“ und Navigator Mike Shelton verlässt sich neben dem GPS auch auf den Kompass um den Kurs zu bestimmen.
Überwachung der Konkurrenten und der Geschwindigkeit sind weitere Aufgaben
Doch nicht nur die Navigation liegt in der Hand von Mike. Er überwacht ebenso die Durchschnittsgeschwindigkeit des Bootes während des Rennens. Über die gesamte Renndistanz dürfen die Boote der SuperSport Kategorie eine Durchschnitts -geschwindigkeit von 75mph nicht überschreiten. Eine Überschreitung von mehr als 4mph führt dabei zur Disqualifikation. Weitere Aufgaben bestehen darin, zu beobachten wo die Konkurrenten sind und welche Taktiken darauf basierend das Team für den weiteren Rennverlauf anwenden will. Dinge, die Jackie und Mike in vielen Jahren zu einem mehr als erfolgreichen Team gemacht haben.
„Es ist einfacher, sich auf andere Dinge im Boot zu konzentrieren, wenn man weiß, das man zuverlässiges Equipment an Bord hat,“ erklärte Mike Shelton. „Die Geräte von Garmin haben mit uns schon einige harte Rennen mitgemacht, in unserem jetzigen Boot und auch schon während unserer Zeit in der britischen F1 Powerboat Meisterschaft. Wir sind uns sicher, das wir auch 2007 erfolgreich damit sein werden.“
Beim zweiten Grand Prix der Saison in Neapel werden die amtierenden SuperSport Weltmeister Mike Shelton und Jackie Hunt zeigen können, ob ihre bisherige Pechsträhne bei den Rennen in Italien nur an der Startnummer gelegen hat und ob der Durchbruch nun mit der „Numero Uno“ klappt.
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Lucas Oil und Nigel Hook verstärken das Outerlimits Team in der P1
27.05.07
Der Präsident und Eigentümer von Outerlimits Powerboats, Mike Fiore, verkündete voller Stolz zwei Neuzugänge zu seinem Powerboat P1 Team. Niemand geringeres als der in den USA lebende Brite Nigel Hook und sein langjähriger Sponsor Lucas Oil steigen im Team ein.
Nigel Hook und Lucas Oil auf der Suche nach neuem Betätigungsfeld
Die Entscheidung von Nigel Hook dem Outerlimits Team beizutreten wurde mit einem großen Hurra begrüsst. Hook war auf der Suche nach einer passenden Offerte mit Gewinnaussichten, um seine siebenjährige Partnerschaft mit Sponsor Lucas Oil zu verlängern. Nigel Hook hatte sich bereits umgesehen und war beeindruckt von der Professionalität, der TV - Präsenz und dem Wettbewerb in der Powerboat P1 Weltmeisterschaft. Doch es gelang ihm nicht, ein eigenes Team mit siegreichen Aussichten auf die Beine zu stellen. Da kam ihm der P1 Einsatz des Outerlimits Teams gerade recht. „Rennen in der P1 sind eine große Sache, so das es nur Sinn macht, mit dem besten Team, Boot und der größtmöglichen Unterstützung an den Start zu gehen,“ meinte Hook.
„Es gab keine Alternativen zum Outerlimits Team - es ist einfach die beste Kombination. Ich bin geehrt und aufgeregt, dass ich in dem Team einsteigen kann und meinen Sponsor Lucas Oil mitbringen konnte.“
Um US-Team in Europa zu etablieren war Sponsor notwendig
Der Zeitpunkt des Einstiegs von Nigel Hook hätte nicht besser gewählt sein können. Das Outerlimits Team hatte gerade ein paar Wochen zuvor den Auftakt Grand Prix in Valletta / Malta absolviert und damit begonnen, das Boot auf die Erfordernisse in Europa anzupassen. „Als das einzige Team in der Powerboat P1, das von einem US-Amerikanischen Hersteller gesponsert wird, suchen wir nach weiteren Sponsoren, die uns helfen die immensen Kosten zu decken, das Team in Europa zu etablieren,“ sagte Teameigner Mike Fiore. „Mit Nigel bekommen wir einen Weltmeister und einen im Motorsport bestens bekannten Sponsor. Es ist ein Gewinn für uns alle.“
Nigel Hook wird sich mit Joe Sgro den Fahrersitz in der „Lucas Oil“ Outerlimits teilen. Hook, dem die Rennen in Europa noch bestens bekannt sind, hat keinerlei Probleme mit dem P1 Format, bei dem anders als in den USA zwei Rennen an zwei Tagen gefahren werden. „Seit ich 1974 in England mit dem Powerboat Sport begonnen habe, konnte ich reichlich Erfahrung mit den rauen Bedingungen hier in Europa sammeln und ich weiß, das die Outerlimits SV-40 dafür bestens geeignet ist,“ erklärte Hook. Auch für Sponsor Lucas Oil passen die europäischen Rennen genau in den wachsenden Trend mit neu eröffneten Büros für den europäischen Markt in Nord-Italien und Großbritannien.
Fiore und Hook absolvierten in Neapel den ersten Einsatz mit der „Lucas Oil“
Nigel Hook freut sich besonders darauf, wieder mit und gegen ehemalige Rennpartner und Konkurrenten anzutreten. Der mehrfache Champion Nigel Hook, zuletzt wurde er 2006 zusammen mit James Sheppard U.I.M. / APBA Weltmeister in Key West / Florida, startete erstmalig beim Italian Grand Prix in Neapel mit der „Lucas Oil“. „Ich bin sehr stolz auf meine britischen Wurzeln, aber ich bin auch stolz, ein Amerikaner zu sein, der in einem amerikanischen Team in Europa startet,“ scherzte Hook und Fiore fügte hinzu. „Wir können nicht zufriedener mit unseren Plänen sein. Wir sind jetzt ein wahres 2-Kontinente Team.“
Beim ersten gemeinsamen Start in Neapel fanden Nigel Hook und Mike Fiore recht schnell zueinander und fuhren in den beiden Rennen jeweils auf den dritten Podiumsplatz. Im Gesamtklassement der Evolution Kategorie rangiert die „Lucas Oil“ Outerlimits damit punktgleich mit der amtierenden Champion „OSG Donzi“ auf dem dritten Platz. Nur die Konkurrenten von Fountain waren bei ihrem Einstieg etwas besser ;-)).
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SEAREX goes Evolution
02.06.07
Das einzige deutsche Offshore Powerboat Rennteam in der Powerboat P1 Weltmeisterschaft, das SEAREX Offshore Team aus Hamburg, entschloss sich nach einem verzögerten Saisonstart mit ihrer SEAREX Falcon 40 / SuperSport Kategorie, nun direkt in die bereits seit langem geplante zweite Phase ihres Projektes überzugehen. Driver Siegfried Greve mit seinem Class 1 Throttleman Kurt Prüfert werden schon zum German Grand Prix of the Sea vom 29.06. - 01.07.07 mit einem neuen Boot in der größeren Evolution Kategorie an den Start gehen.
Technischer Defekt verhinderte Start zum Saisonauftakt
Nach dem ersten Auftritt des deutschen Powerboat P1 Teams mit der SEAREX Falcon 40 im vergangenen Jahr in der seriennahen SuperSport Kategorie sollte 2007 ein Einsatz bei allen sechs Rennen der Weltmeisterschaft folgen. Doch ein technischer Defekt im Motorsteuergerät, der beim Abschluss der Testfahrten zu Beginn der Saison auftrat, vereitelte zunächst einen Start beim Saisonauftakt in Valletta / Malta Anfang Mai. Lieferschwierigen bei den Ersatzteilen und die erforderliche erneute Anpassung verhinderten dann letztlich auch noch den bereits drei Wochen späteren Einsatz beim Italian Grand Prix of the Sea in Neapel. „Es war wie verhext,“ meinte Siegfried Greve.
„Nach einem Motorschaden kamen erst die Ersatzteile nicht rechtzeitig an und als wir dann soweit waren, musste ich mich um ein paar unaufschiebbare Dinge in meinem Geschäft kümmern, so dass auch der zweite Start ins Wasser fiel. Wir haben uns darum entschlossen, die für nächstes Jahr geplante zweite Phase unseres Projekts schon jetzt in Angriff zu nehmen,“ erklärte Teameigner Siegfried Greve. „Wir haben bislang schon zuviel Zeit verloren. Das können wir in der verbleibenden Saison kaum wieder einholen. Damit wir unser vorgebendes Ziel dennoch erreichen können, haben wir nun die zweite Phase vorgezogen. Wir werden früher als ursprünglich geplant in die Evolution Kategorie der Powerboat P1 Weltmeisterschaft aufsteigen.“
Start in der Evolution Kategorie vorgezogen
Für Travemünde bereitet das SEAREX Team nun den eigentlich erst für das nächste Jahr geplanten Auftritt bei den „Big Boys“ der Evolution Kategorie vor. „Wir haben uns entschlossen, unser SuperSport Projekt vorerst in zweiter Linie zu verfolgen, da wir bereits zwei Rennen verpasst haben. Wir ziehen damit unseren geplanten Start in der Evolution vor und werden die vier verbleibenden Rennen für die Vorbereitung unserer Kampagne 2008 nutzen.“ Zum Einsatz kommt diesmal allerdings kein reiner SEAREX Rumpf sondern ein bereits sehr erfolgreich laufendes Rennboot der SuperVee Kategorie aus US-amerikanischer Produktion, eine Fountain 42.
Erprobter Rumpf hält Zahl der möglichen Unbekannten geringer
„Wir haben uns für dieses Jahr dafür entschlossen, auf einen bereits erprobten und ausgereiften Rumpf zurückzugreifen, um damit die von uns selbst entwickelten Technologien parallel auszutesten und zur Rennreife bringen zu können. Wir halten so auch im Hinblick auf den angestrebten Erfolg die Zahl der möglichen Unbekannten geringer, als wenn wir sofort ohne eine 1-jährige Vorbereitung mit einem SEAREX Neubau an den Start gehen würden. Das funktionierte zwar in der seriennahen SuperSport Kategorie sehr gut, aber bei den speziell aufgebauten Rennbooten wäre das Risiko eines Fehlschlages trotz aller Vorbereitungen zu groß,“ erläuterte Siegfried Greve seine Entscheidung.
Als Antrieb setzt das SEAREX Offshore Team erneut auf bewährte V8 Maschinen des Herstellers Mercury. Zwei Mercruiser 525 EFI werden über Mercury #6 Antriebe ihre Kraft ins Wasser und die EVO „SEAREX“ auf Geschwindigkeiten von über 95 Meilen nach vorne bringen. Die letzten Arbeiten für die Vorbereitung des Bootes und Testfahrten wurden gerade vom technischen Direktor und Throttleman des Teams, Kurt Prüfert, in den USA abgeschlossen. „Wir haben das Boot auf seinen ersten Einsatz in Travemünde entsprechend vorbereitet und in Richtung Deutschland verschifft. Wir brauchen es dann nur noch auspacken und können sofort loslegen,“ so Prüfert.
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