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Evo Weltmeister Bohinc kehrt zurück
18.03.07
Nach einem Jahr Pause wird eine der erfolgreichsten Partnerschaften im Powerboat Zirkus wieder in die Powerboat P1 Weltmeisterschaft zurückkehren. Die italienische Designer Legende Fabio Buzzi und der österreichische Rekord Pilot Hannes Bohinc werden 2007 wieder zusammenarbeiten und mit einem brandneuen Boot in der P1 Evolution Kategorie an den Start gehen.
Buzzi und Bohinc haben ein klares Ziel vor Augen - den WM Titel
Das Ziel der beiden ist klar umrissen. „Fabio Buzzi und ich wollen den Powerboat P1 WM Titel,“ erklärte Hannes Bohinc das Ziel der Kampagne. „Und wir wissen aus unseren jüngsten Erfahrungen, dass der beste Weg dahin die Zusammenarbeit ist. Wir steigen nicht in ein solch großes Projekt ein um irgendwo zu landen sondern ganz vorn. Der zweite Platz ist bereits der erste von den letzten. So arbeite ich bei meinen Geschäften und so fahre ich auch Rennen.“ Doch trotz des großen Ehrgeiz sieht Hannes Bohinc den Einsatz mit einem neuen Boot realistisch. „Natürlich, mit einem brandneuen Boot wird es zwei oder vielleicht drei Jahren dauern bis es in Bestform ist. Allerdings werden wir mit unseren Dieselmaschinen bei dem aktuellen P1 Reglement einen Nachteil gegenüber den Benzinmaschinen haben. Aber es sind ja noch etliche Dinge mehr, die über den Gewinn einer Weltmeisterschaft entscheiden,“ erklärte Hannes Bohinc.
„Ein Top Rennboot, zuverlässige Maschinen, gründliche Vorbereitung, ein erfahrenes und engagiertes Team und Ingenieure sind dabei die Grundlage. Dazu kommt ein gehöriges Stück Glück, welches unbedingt dazugehört wenn Mann und Maschine gegen die Elemente ankämpfen.“
Eindrucksvolle Erfolgsbilanz spricht für den Österreicher Bohinc
Das Hannes Bohinc weiß wovon er redet, kann man an der eindrucksvollen Erfolgsbilanz des Österreichers ablesen. Von 1994 bis 2001 hat das Duo Buzzi/Bohinc mit den unterschiedlichsten Booten an nahezu allen großen Rennen in Europa und den USA erfolgreich teilgenommen und ist von Sieg zu Sieg und Rekord zu Rekord gefahren, von denen heute noch einige Bestand haben, wie der „Round Britain“ Rekord in der Class III oder der Langstreckenrekord für die Strecke Monte Carlo - London.
Die größten Erfolge mit der FB46 „Admiral-Casino Tivoli“
Einer der letzten Höhepunkte war dann der Gewinn des Powerboat P1 Evolution Weltmeistertitels mit der legendären FB46. Mit dem Boot, angetrieben von vier großen, je 800PS starken 9l Seatek Dieseln, hatte Hannes Bohinc bereits als „Admiral-Casino Tivoli“ und „West“ zahlreiche Endurance Rennen gewonnen und Titel eingefahren. 2002 mottete Hannes Bohinc sein „Beast“, wie er es gerne nannte, dann ein und trat mit einem Neubau von Matteo Nicolini bei den Endurance Rennen an. 2004 kam dann „zweite Frühling“ für das „Beast“. Die Umstellung des Powerboat P1 Reglement verlangte nach neuen Ideen und die FB46 wurde von vier auf zwei Maschinen umgebaut.
Erheblich leichter und mit zwei 10,3l Seatek Maschinen, die jeweils 1000PS produzierten, wurde die jetzt als „Wettpunkt.com“ fahrende FB46 zum Schrecken der zum Teil deutlich moderneren Konkurrenz in der P1. Am Ende einer packenden Saison 2005 konnte Hannes Bohinc dann den heiß begehrten WM Titel der Evolution Kategorie in Empfang nehmen.
Erste Testfahrten mit der neuen „Wettpunkt.com“ für April geplant
Ende März soll es für Hannes Bohinc und sein Team nun nach der fast einjährigen Pause wieder losgehen. „Wir werden unsere neue „Wettpunkt.com“ im März geliefert bekommen und beabsichtigen sie dann im April das erste Mal auf dem Comer See zu testen, damit wir für den Maltese Grand Prix of the Sea bereit sind.“ Ein kleines Geheimnis macht das Team noch um die Motorisierung der „Wettpunkt.com“. Bekannt ist bislang nur, das man erneut auf Dieselmaschinen setzten wird. Gespannt warten nun die ebenfalls nicht gerade erfolglosen Konkurrenten in der Evolution Kategorie auf die ersten Testfahrten des neuen Boliden aus der Feder von Fabio Buzzi.
Bislang konnte sich noch jedes Buzzi Boot in die diversen Siegerlisten eintragen und so dürfte es auch für den jüngsten Sproß der Familie wohl nur eine Frage der Zeit sein, wann der erste Sieg fällig ist.
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Das “Searex” Team wird 2007 die komplette Weltmeisterschaft in Angriff nehmen
18.03.07
Erst im vergangenen Jahr startete der Geschäftsführer des Bootsherstellers SEAREX Germany GmbH, der Hamburger Siegfried Greve, mit dem SEAREX Offshore Racing Team ein ehrgeiziges Projekt. Greve ging mit dem ersten deutschen Rennteam bei zwei Rennen der U.I.M. Powerboat P1 Worldchampionchip an den Start. Dabei sorgte das SEAREX Offshore Racing Team bereits bei seinem ersten Auftritt in der internationalen Rennszene für Furore. Zwar ging das in Travemünde beheimatete Rennteam bei lediglich zwei der insgesamt sechs Powerboat Grand Prix 2006 an den Start, doch die für die beliebte seriennahe Powerboat P1 SuperSport Kategorie aufgebaute SEAREX Falcon legte bereits beim Debütrennen in Travemünde und dem weiteren Einsatz beim Finale im portugiesischen Cascais beeindruckte Fahrleistungen an den Tag.
Teilnahme an der U.I.M. Powerboat P1 Weltmeisterschaft 2007
2007 geht das einzige deutsche Offshore Team nun konsequent einen Schritt weiter und wird mit der Teilnahme an der gesamten Weltmeisterschaft die nächste Stufe in seiner Entwicklung angehen. Mit der bewährten Crew rund um Fahrer und Eigner Siegfried Greve und Throttleman Kurt Prüfert geht das SEAREX Offshore Racing Team nun in der Saison 2007 erstmalig auf Punktejagd, um den begehrten Weltmeistertitel in der P1 SuperSport Kategorie. Zum Einsatz wird das gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte Modell der SEAREX Falcon 40 kommen. Am auffälligsten sind dabei die neue Kanzel, die den Piloten einen besseren Schutz bietet, und die veränderte Aerodynamik mit neuen Kühllufteinlässen. Aber auch bei der Technik hat sich einiges getan. So konnten die Ingenieure unter anderem auch die Standfestigkeit der beiden V8 Motoren deutlich verbessern.
„Wir haben bei den beiden Einsätzen im vergangenen Jahr viel gelernt und konnten bei der Entwicklung unseres Bootes entsprechend schnelle Fortschritte machen,“ sagte der Entwickler und Fahrer der SEAREX Falcon 40, Siegfried Greve. „Erfahrungsgemäß dauert eine solche Erprobungphase sonst deutlich länger.“ Nach der technischen Überarbeitung der SEAREX Falcon 40 während der Wintermonate folgen nun noch einige Testfahrten und die abschließenden Arbeiten um das Boot optimal auf die zwölf Rennen der sechs Grand Prix umfassende Saison 2007 vorzubereiten. „Wir wollen noch ein paar Fahrten unter Volllast bei schlechtem Wetter machen,“ so Siegfried Greve. „Das kommt den echten Rennbedingungen am nächsten.“
Zielankunft ist das erklärte Ziel für den ersten Grand Prix der Saison
Mitte April wird sich das SEAREX Offshore Racing Team mit der SEAREX Falcon 40 auf den Weg nach Malta machen. Dort findet dann vom 05. - 06. Mai 2007 mit dem Maltese Grand Prix of the Sea der Saisonauftakt statt, der nicht nur von dem deutschen Team mit Spannung erwartet wird. Das erklärte Ziel beim Auftakt Grand Prix in Valetta / Malta ist für Siegfried Greve und das deutsche Team die erste Zielankunft.
„Wir haben noch nicht viel Erfahrung mit unserem Boot im Mittelmeer sammeln können. Die dortigen Wassertemperaturen und Seegangsverhältnisse unterscheiden sich deutlich von denen in der Ostsee. Dafür müssen wir noch ein passendes Setup finden,“ erklärte Throttleman Kurt Prüfert die Arbeiten, die noch anstehen und erst vor Ort in Malta erledigt werden können. „Wir haben alle Fehlerquellen aus den ersten Einsätzen beseitigt und wollen auf jeden Fall das erste Rennen 2007 zu Ende fahren.“
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„Buzzi Bullet“ Crew bereit sich mit 24h Marathon auf die Saison vor
24.03.07
Eine ungewöhnliche Vorbereitung auf die anstehende Powerboat P1 Saison 2007 unternimmt das „Buzzi Bullet“ Team. Drew Langdon und Jan Falkowski werden vom 30.04. - 01.05.07 mit einem an dem 24 Stunden Powerboat Rennen in Rouen teilnehmen.
24h von Rouen als „Training“ vor der P1 Saison
Nur wenige Tage vor dem Saisonauftakt der P1 in Malta, nehmen die beiden die Anstrengungen eines der berühmtesten Langstreckenrennen überhaupt, den 44. International Powerboat 24 Hours of Rouen, auf sich. Bei dem 24 Stunden Rennen für Circuit Rennboote auf der Seine bei Rouen in Nordfrankreich säumen alljährlich hunderttausende von Zuschauern den Rennkurs in der Stadtmitte.
An die 2000 km legen die schnellsten Katamarane aus unterschiedlichen Formel Klassen bei dem Event zurück. 2000km Vollgas auf einem 3,6km langen Rundkurs um die Ille Lacroix in der Seine. Nach dem 24h Rennen werden sich Drew Langdon und Jan Falkowski direkt auf den Weg nach Malta machen. „Klar werden uns die 24 Stunden in den Knochen stecken und in Malta werden sicherlich noch einige Schmerzen dazukommen,“ erklärte Drew Langdon. „Aber wenn man über eine so lange Zeit zusammen ein Rennen fährt, dann kann das nur gut für unser Teamwork sein und es wird uns mental und körperlich auf die vor uns liegende P1 Saison vorbereiten.“
„Buzzi Bullet III“ bereit für den Kampf um die P1 WM Krone
Für den Eigner und Throttleman der „Buzzi Bullet III“, Drew Langdon, kann die Saison gar nicht schnell genug beginnen. Er zählt bereits die Tage bis zum Saisonauftakt am 05. und 06. Mai in Valetta auf der Insel Malta. „Die vergangene Saison war für unser Team in mehr als einer Hinsicht etwas schwierig, doch jetzt sind wir in der Lage, mit viel Optimismus in die kommende Saison zu schauen. Malta ist ein großartiger Ort um zu starten. Warmes Klima, freundliche Menschen und eine fordernde See. Wir haben an unserem Boot seit Januar gearbeitet, es komplett neu verkabelt und sind nun dabei, die Tanks und Bodenplatten wieder einzubauen.“Das Rennboot für die Powerboat P1, die „Buzzi Bullet III“, wird unterdessen in den nächsten Tagen einem intensiven Testprogramm unterzogen bevor es auf den Weg nach Malta geschickt wird. „Die „Buzzi Bullet III“ wird definitiv konkurrenzfähig sein. Wir müssen jetzt nur zusehen, dass sie auch zuverlässig sein wird. Zuverlässigkeit wird einer der Schlüssel für den Gewinn der Weltmeisterschaft 2007. Jedes Team ist in der Lage auf einem Podiumsplatz zu landen, doch nur das Team, das es bei jedem Rennen schafft wird den Titel gewinnen.“
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Weltmeisterin auf der Suche nach Sponsoren
29.03.07
Sie sorgte 2006 für ziemlichen Wirbel in der SuperSport Kategorie der Powerboat P1 und ließ trotz technischer Probleme und Protesten der Konkurrenz die männlichen Kollegen hinter sich und holte als erste Frau den Weltmeistertitel in der Powerboat P1 - die Britin Jackie Hunt. Zu Beginn der Saison 2007 steht die engagierte und sympatische Blondine allerdings vor denselben Problemen wie die Männerwelt. Es lässt sich kein Sponsor für die kommende Saison finden.
Für die Saison 2007 fehlt noch ein Hauptsponsor
Nach einer mehr als erfolgreichen Saison 2006 sieht sich das “ARPRO“ Team knapp einen Monat vor dem Saisonstart nun mit fehlenden Sponsorengeldern konfrontiert. Obwohl die amtierende Weltmeisterin Jackie Hunt und ihr Navigator alles für ein erprobtes Siegerteam mitbringen, gelang es bislang nicht einen Sponsor für die benötigten knapp 150.000,- Euro aufzutreiben. Der Vertrag mit Hauptsponsor „ARPRO“ vom vergangenen Jahr war von vorneherein nur auf eine Saison festgelegt. „Es ist hart, wenn man sieht wie viel Geld in sogenannte Top-Sportarten gepumpt wird, die nicht einmal eine Weltmeisterschaft veranstalten,“ so Jackie Hunt.
„Dabei ist gerade Powerboating eine der Sportart, in der wir Engländer besonders gut sind. Es wäre eine Schande, wenn wir unseren Titel nicht verteidigen könnten, weil wir eine relativ geringe Summe nicht aufbringen. Wenn man bedenkt, das sich zum Beispiel der FC Chelsea im vergangenen Jahr nicht mal Sorgen um fehlende 120 Millionen britische Pfund gemacht hat.“ Der russische Multimilliardär Roman Abramowitch hat bislang geschätzte 750 Millionen Euro in den britischen Fußballverein FC Chelsea investiert. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Verein zum dritten Mal hintereinander ein dreistelliges Minus. Jetzt will der Verein vor allem bei den Gehältern einsparen. Im Vergleich sind dazu 150.000,- Euro für eine ganze Offshore Powerboat Saison echt nur ein Taschengeld.
Team hofft auf „Last Minute“ Sponsor für die Saison 2007
„Ich hatte ja gedacht, dass es einfacher wird Sponsoren zu finden wenn man Weltmeister ist. Unglücklicherweise ist das aber nicht so,“ meinte Jackie Hunt und man hört einen bitteren Unterton heraus. Doch Jackie Hunt gibt noch nicht auf. Noch sind es ein paar Wochen bis zum Start der Saison in Malta und Jackie hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie nicht nur sportlich alle Hindernisse mit Bravour meistern kann. „Wir hoffen, dass sich noch etwas auftut und wir an den Start gehen können. Wir haben bislang sehr viel investiert und sind nicht bereit, das einfach so zu vernichten. Wir wollen wieder gegen die Besten in der Powerboat P1 antreten.“
Wir drücken schon mal fest die Daumen für das sympatische Team aus Hampshire das sich noch etwas ergibt, denn sonst wäre die Powerboat P1 trotz Wachstums um eine echte Attraktion und tolle Weltmeisterin ärmer.
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Chaudron 2007 mit zwei Booten in der P1 vertreten
30.03.07
In Kürze wird eine weitere Chaudron 41 die maltesische Werft der Familie Ciantar verlassen. Audrien und Aaron Ciantar waren in der vergangenen Saison mit einem kompletten Neubau aus der familieneigenen Werft an den Start der P1 SuperSport Kategorie gegangen und bewiesen am Ende der Saison mit einem guten sechsten Platz, das sie ihr Handwerk verstehen. Der Erfolg hinterließ Eindruck und der Italiener Angelo Tedeschi bestellte sich für die Saison 2007 ebenfalls ein Modell der Chaudron 41 für sein neugegründetes Team „Projekt Racing“.
Leistung der Malteser überzeugte Angelo Tedeschi von Chaudron
Das Engagement von Bootshersteller Chaudron in der Powerboat P1 Weltmeisterschaft rückte die kleine maltesische Bootswerft ins internationale Rampenlicht. Die außergewöhnlich gute Seemannschaft und Courage von der Bruder / Schwester Crew, Aaron und Audrien Ciantar, und die Haltbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit des von ihnen gebauten Bootes taten ihr Übriges. Für die Saison 2007 bestellte der Neapolitaner Angelo Tedeschi eine Chaudron 41 bei den Maltesern. Das neue Boot wird wie sein Vorgänger, die „Chaudron“, auf der familieneigenen Werft der Ciantars designt und gebaut.
„Alles was mit dem Boot zu tun hat, inklusive der Polsterung, wurde von unserer Werft gefertigtm,“ so Familienoberhaupt Charlie Ciantar. „Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben und aufgeregt, dass jetzt zwei Boote aus maltesischer Produktion in einer der Top Powerboat Weltmeisterschaft vertreten sind.“
Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit der Chaudron 41 bewiesen
„Wir haben die Leistungsfähigkeit und die Haltbarkeit des von uns gebauten Bootes in der Powerboat P1 demonstriert. Dieser Auftrag ist ein Ergebnis dessen, was wir bei den internationalen Rennen der Powerboat P1 erreicht haben,“ erklärte Werfteigener Charlie Ciantar. „Wir haben Angelo bereits in der Vergangenheit geholfen und er weiß, das wir sehr gewissenhaft sind, bei allem was wir tun. Er hat ebenfalls gesehen, dass wir einige Rennen gewinnen konnten und dass das Boot den schwierigsten Bedingungen widerstehen konnte, besonders bei dem Rennen in Cowes im letzten Jahr, wo wir einen heftigen Unfall bei der rauen See hatten, der die meisten Boote in zwei Teile gebrochen hätte.“
Charlie Ciantar hatte Angelo Tedeschi im vergangenen Jahr nach dem Auftaktrennen in Malta angeboten, die Formula FasTech 38 des ObaOba Teams wieder zu reparieren, nachdem Angelo Tedeschi und Stefano Acanfora nach dem Endurance Rennen einen gut 1,5m langen Riss im Rumpf des Bootes festgestellt hatten.
Driver des Teams Projekt Racing steht noch nicht fest
Anfang Mai wird die „neue“ Chaudron sich im direkten Vergleich mit dem Vorgänger beweisen müssen. Während das maltesische Team „Chaudron“ mit unveränderter Besetzung antritt, muß Eigner und Throttleman Angelo Tedeschi auf seinen langjährigen Co. Stefano Acanfora verzichten. Der wechselte zum ebenfalls in Neapel ansässigen Team „OSG Donzi“ von Evolution Weltmeister Giancarlo Cangiano. Wer der neue Driver bei Projekt Racing wird, steht bislang noch nicht fest.
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„Wettpunkt.com“ - die neue Speerspitze gegen die „US-Boys“
19.04.07
Nachdem sich im vergangenen Jahr die SuperSport Kategorie auf ein ansehnliches Starterfeld gemausert hat, folgen nun die BigBoys mit einem fantastischen Aufgebot. Angelockt von dem Erfolg der „OSG Donzi“ in der vergangenen Saison wollen 2007 auch andere US-Hersteller von der Ausstrahlung der Powerboat P1 Serie profitieren. Trat die „OSG Donzi“ bislang als einziges US-Boot in der Evolution Kategorie an, so schicken die Hersteller Outerlimits, Skater und Fountain jetzt ihre in den USA erfolgreichen Boote über den großen Teich und sagen dabei nicht nur ihrem Landsmann Donzi den Kampf an. Das US-Qartett hat den Gewinn des WM-Titels der europäischen Rennserie ganz oben auf der Wunschliste. Ein Unterfangen, das die rein europäischen Teams, allen voran das Erfolgsgespann Fabio Buzzi / Hannes Bohinc, nicht einfach so hinnehmen werden.
 Titelverteidigung der „Wettpunkt.com“ schlug 2006 fehl
Nach dem Titelgewinn 2005 hatte sich Hannes Bohinc nach einem neuen Boot umgesehen und auf einen 43ft Rumpf von Powermarine gesetzt. Doch schon nach zwei Rennen stellte sich heraus, dass die Werft von Giancarlo Corbelli zwar Katamarane für die Class 1 bauen konnte, aber bei dem Entwurf von V-Rumpf-Booten der Konkurrenz hinterherhinkte. Hannes Bohinc gab mit Handlingsproblemen entnervt auf. Fabio Buzzi investierte unterdessen Zeit und Energie in den Aufbau der „Kerakoll“. Doch es reichte für Mario Invernizzi und Giovanni Carpitella nicht, um den begehrten WM-Titel für Buzzi zu holen. Die „OSG Donzi“ besiegte ihn wie schon die „Wettpunkt.com“ ein Jahr zuvor im Endspurt der Saison.
„Never change a winning Team“ - Bohinc und Buzzi wieder zusammen
Nach der misslungenen Titelverteidigung der „Wettpunkt.com“ und dem erneuten Scheitern der „Kerakoll“ fanden Fabio Buzzi und Hannes Bohinc 2007 nun wieder getreu dem Motto „Never change a winning Team“ zusammen. Auf der Basis des STAB48 Rumpfes, entwickelten Buzzi und Bohinc eine „schärfere“ Variante der „Kerakoll“. Angetrieben von zwei Isotta Fraschini Dieselmaschinen soll die neue „Wettpunkt.com“ den Benzinern in der Evolution Kategorie das Fürchten lehren. Mit an Bord dabei hat der Österreicher wieder Miles Jennings und das Navigator-Ass Ed Williams-Hawke.
Bohinc kann sich zudem der vollen Unterstützung von Fabio Buzzi sicher sein. Buzzi persönlich hat zugesagt, sich um alle technischen Belange der 2007er Auflage der „Wettpunkt.com“ zu kümmern. Unterstützung bei der Abwehr der US-Übermacht erhält die „Wettpunkt.com“ zudem noch von Marco Pennesi und seiner „Fainplast“ und das Team Trident Corse mit der „Kiton“. Die beiden Boote aus Pennesi´s Werft Metamarine haben sich im vergangenen Jahr zu regelmäßigen Podiumsbesuchern gemausert und die „Kiton“ konnte am Ende sogar den Vize-Titel holen.
Mit der Speerspitze der europäischen Bootsbauer Fabio Buzzi / Hannes Bohinc dürfte es für die US-amerikanischen Bootshersteller mit Sicherheit nicht ganz so einfach werden den Titel in der P1 zu holen, als sie es im Moment sicherlich noch annehmen. Freuen wir uns also auf ein packendes Duell Europa vs. USA.
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"Custom Award" für die Outerlimits 46 LTD
24.04.07
Mit dem "Custom - Award" des Powerboat Magazines für außergewöhnliche Leistungsfähigkeit im Bereich Offshore V-Rumpf Boot konnte Outerlimits jetzt seine 46ft LTD schmücken. Der prestigeträchtige Preis wurde auf dem jährlichen Bankett in Sarasota / Florida präsentiert und von Outerlimits Präsident Mike Fiori entgegengenommen. "Es ist sehr erfreulich, das unsere Firma für die Innovationen die wir konstant auf den Markt bringen anerkannt wird," sagte er. "Es ist ebenfalls großartig, das mit meiner ganzen Familie teilen zu können, denn die ist ein großer Teil von dem, was wir tun."
Mit 6 Tonnen Gewicht in 20 Sekunden auf 89 Meilen pro Stunde
Die Outerlimits 46 LTD wurde 2006 entworfen und bietet einen Aufstieg von der 42ft Legacy an. Die 46 LTD beinhaltet einige neue Rumpfdessins, inklusive einer belüfteten Bodengruppe mit fünf Steps. Ebenfalls neu ist das Multiplex Power Management System mit Touch Screen um alle elektrischen Geräte und Funktionen des Bootes zu bedienen. Wie alle Outerlimits Booten besteht auch der mit luxuriösen Kabinen ausgestattete Rumpf der 46 LTD aus Karbon und vorvulkanisierten Epoxy. Das Modell, das den Award gewann ist mit Mercury HP1075SCi Maschinen und 5-Blatt Propeller von Hering ausgerüstet und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit bei 6100 U/min von 125,5 mph. Die Testteam vom Powerboat Magazine notierte eine Beschleunigung von 0 auf 89mph in 20 Sekunden. Für den Sprung von 40 auf 60mph schaffte die 46 LTD in 5,4 Sekunden. "Unser Team hat nur gedacht, das es ziemlich beeindruckend ist, das ein 6 Tonnen schweres Boot eine derartige Geschwindigkeit in so kurzer Zeit erreichen kann," meinte Gregg Mansfield, der Herausgeber des Powerboat Magazine.
Der sechste Award für Outerlimits Powerboats
Mike Fiori startete 1993 mit Outerlimits Powerboats und kreierte ein völlig neues Konzept von qualitativ hochwertigen, nach Kundenwunsch gebauten Booten um auch extrem kritische Kunden zu befriedigen. Vierzehn Jahre später hat die Firma bereits sechs Awards des Powerboat Magazines, davon fünf in Folge, für ihre erstklassigen Produkte eingeheimst. So wurden 1997 für die "Outstanding Performance", 2003 das "Boat of the Year", 2004 und 2006 der "Offshore V-Bottom of the Year" und 2005 die "Outstanding Workmanship" mit einem der begehrten Awards ausgezeichnet.
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RaceTeamSkater UK will die Evolution Kategorie aufmischen
23.04.07
Nach einer Pause von gut 15 Jahren kehrt einer der erfahrendsten und erfolgreichsten britischen Powerboat - Piloten zurück in den Rennsport. Richard Carr, beendete 1992 seine Karriere in der Class 1 und kehrt nun mit einem nagelneuen Team und Boot zurück um an der Powerboat P1 Weltmeisterschaft 2007 teilzunehmen.
Richard Carr war bereits in der Class 1 erfolgreich
 Der charismatische Carr begann schon im zarten Alter von fünf Jahren mit dem Bootssport und fuhr seit seinem zwanzigsten Lebensjahr Powerboat Rennen. Er sammelte Erfahrungen von der Class III bis zur Class 1 und gewann eine ansehnliche Reihe von nationalen und internationalen Preisen, darunter auch 1992 einen Sieg bei dem Rennen im italienischen Jesolo mit dem 39ft Cougar Katamaran "Tekne Lamborghini" in der Class 1 Weltmeisterschaft. Carr ist bekannt dafür, die schwierigsten Situationen zu meistern und gilt als ein aggressiver Fahrer, der es seinerzeit auch mit Ausnahme - Throttleman Steve Curtis aufnehmen konnte, so sagt man zumindest ;-). An der Seite von Richard Carr wird Paul Sinclair die Aufgaben des Fahrers übernehmen. Technischer Direktor und Team Manager des neugebildeten RaceTeamSkater UK wird niemand geringeres als Mark Pascoe, der mit seinen verschiedenen Rennbooten, besonders RiB´s, nicht nur in Großbritannien auf zahlreiche Erfolge zurückblicken kann.
Skater 399 Rumpf mit Chief Kompressor Maschinen
Drei Jahre verfolgte Richard Carr der Entwicklung der Powerboat P1 Weltmeisterschaft und stellte nun seine eigenen Pläne mit einem neuen Boot und neuen Maschinen fertig. Mit einem Skater 399 Rumpf, dem vierten V-Rumpf, den Katamaran Spezialist Douglas Marine in Michigan/US je hergestellt hat, wird Carr in der Evolution Kategorie an den Start gehen. Die "Honeyparty.com" ist eine direkte Weiterentwicklung der "Spiderman II", mit der Massimiliano Ferrari in diesem Jahr ebenfalls in der Evolution Kategorie an den Start gehen wird, und der "Lucas Oil" von Nigel Hook, der damit die SuperVee Meisterschaft in den USA bestreitet. Der Rumpf wurde speziell für Arneson Oberflächen Antriebe entwickelt, wie sie auch in der Class 1 zum Einsatz kommen. Bei den Motoren setzt das RaceTeamSkater UK auf Maschinen aus der Motorenwerkstatt von Tommy Hofstetter in Ft. Lauderdale / Florida. Die Chief Engines werden mittels Kompressor zwangsbeatmet und eigens für den Einsatz in der Powerboat P1 Weltmeisterschaft vorbereitet.
Der neue Skater ist in Kürze einsatzbereit und wird ausgiebig getestet. Wenn die vierte Version des Skater V-Rumpfes leistungsmäßig an seine drei Vorgänger anknüpfen kann, dann steht den anderen Teams ein harter Gegner bevor.
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Das vorzeitige „Aus“ für das belgische Limmi Offshore Team?
26.04.07
Das im Rennsport nicht immer alles so klappt, wie man es gerne hätte oder geplant hat, das ist allgemein bekannt. Doch wenn es schon beim Training nicht läuft, dann ist es umso ärgerlich. Den „Worst Case“ bei einer Testfahrt erlebte am 25.04.07 das Limmi Offshore Team im belgischen Ostende. Das Boot verlor die Abdeckung des Ruders, lief voll Wasser und sank am Ende.
Das (vorläufige) Ende einer hoffnungsvollen Kampagne
Nachdem die Fountain 43 Lightning des Teams komplett neu aufgebaut und mit zwei nagelneuen 620SCi Mercury V8 Maschinen ausgestattet worden war, litt das Boot noch unter Problemen mit der Elektronik. Nachdem die Ingenieure von Mercury das Ganze in den Griff bekommen hatten, unternahm Teameigner und Throttleman Nico Huybens eine abschließende Testfahrt. Eine Fahrt zuviel wie sich herausstellte. Die Abdeckung des Ruders löste sich und Wasser drang ins Boot ein. Nico Huybens schaffte es gerade noch zurück in den Hafen von Ostende, bevor die Fountain mit Wasser volllief und sank. Über drei Stunden brauchten Feuerwehrleute und die Wasserschutzpolizei, bevor das Boot wieder an Land auf den Trailer gesetzt werden konnte. Zwar ist äußerlich kein größerer Schaden außer ein paar Kratzern entstanden, aber die Maschinen und die Elektronik wurden durch das Salzwasser ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Mit nur noch einer Woche bis zum Saisonauftakt in Malta ist es so gut wie unmöglich, das Boot wieder rennfertig zu bekommen. Im Moment scheint die Saison für das gerade erst gegründete Limmi Offshore Team jedenfalls erst einmal beendet. Ob und wann das Team wieder an den Start gehen kann, das wird sich erst nach den Untersuchungen zeigen.
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